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Burkhard Driest schrieb seinen erster Roman „Die Verrohung des Franz Blum“ unter dem Eindruck einer fünfjährigen Haftstrafe, zu der er wegen Bankraubs verurteilt wurde. In den folgenden Jahren kamen zahlreiche Drehbücher für TV- und Kinofilme wie „Zündschnüre“, „Paule Pauländer“, „Bluthochzeit“ und „Annas Mutter“ hinzu. Das Buch zum Musical „Andy“ unter der Regie von Peter Zadek mit der Musik von Per Raben und den Einstürzenden Neubauten stammt ebenfalls von ihm. Von 1982 bis 1991 lebte er in Hollywood. In dieser Zeit entstanden acht Filmdrehbücher. 1991 kehrte er nach Europa zurück und ließ sich 1998 in Dublin nieder. Dort schrieb er „Halbstarke in Peine“, „Sanfte Morde“ und das Theaterstück „Judith“.
Neben seiner umfangreichen und sehr erfolgreichen Arbeit als Autor trat Burkhard Driest an deutschen und schweizer Bühnen auf und übernahm Film- und Fernsehrollen im In- und Ausland. 1996 wurde er als bester Filmschauspieler für „Private Live Show“ mit der „Silbernen Nymphe“ in Monte Carlo ausgezeichnet. Im Laufe seiner vielfältigen Engagements arbeitete er mit Regisseuren wie Reinhard Hauff,
Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder, Vadim Glowna, Martin Buchhorn, Bernd Schadewald, Mark Schlichter und Nick Lyon zusammen. Weiterhin ist er Dozent der Drehbuchklasse der Deutschen Film- und Fernsehakademie, Berlin.
Johnny Bertls musikalische Erziehung begann bereits im Alter von 6 Jahren an der Gitarre. Es folgten Klavier und Harmonielehre. Nach der Matura studierte er an der „Hochschule für Musik und darstellende Kunst“ sowie am Konservatorium in Wien die Fächer „klassische Gitarre“ und „Jazzgitarre“. Zusätzlich erhielt er eine Ausbildung in Orchestration für klassisches Orchester, Jazztheorie, Arrangement und Dirigat.
Als Komponist, Arrangeur und Plattenproduzent arbeitete Johnny Bertl bisher für so namhafte Interpreten wie Ludwig Hirsch (9 CDs und 1300 Live-Auftritte), Anna Maria Kaufmann, Erste Allgemeine Verunsicherung, „Christmas in Vienna“ mit Placido Domingo.
Er schrieb auch Filmmusiken für „Trokadero“ mit Franz Xaver Groetz, „Die vergessenen Kinder“ (Regie: Kurt K. Hieber), „My Styria“ (Regie: Maximilian Vrecer).
Zusammen mit Christian Kolonovits und Hartmut Pfannmüller gründete Johnny Bertl das Crossoverprojekt V.S.O.P. mit den Wiener Symphonikern. Klassik meets Pop wurde ein weltweiter Verkaufshit. Bis heute wurden 7 CDs produziert und eine Welttournee unternommen.
Mit der Bearbeitung und Komposition für das Musical „FMA - Falco meets Amadeus“ gelang der Einstieg in die Musical-Welt. Nach „Excalibur“ gemeinsam mit Michael Ernst und Alan Parson, arbeitet er derzeit an „CARMEN in LOVE“ – seiner 3. Musical-Produktion.
Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Hamburg sammelte der Innsbrucker Elmar Ottenthal als Assistent des Regisseurs erste Erfahrungen am Theater in Lübeck. Ab 1977 arbeitete er als Abendspielleiter an der Hamburgischen Staatsoper unter der Intendanz von Christoph von Dohnányi und Chefregisseur Götz Friedrich. 1982 wechselte er als stellvertretender Oberspielleiter und Assistent von Lorin Maazel an die Wiener Staatsoper (bis 1986).
Als freier Regisseur inszenierte Elmar Ottenthal mehr als 60 Produktionen, darunter „Parsifal“ am Gran Teatro del Liceu in Barcelona, „Tannhäuser“ am Teatro alla Scala in Milano, „Luisa Miller“ an der Wiener Staatsoper, „Die Fledermaus“ am Cirque Royal in Brüssel, „Eugen Onegin“ an der Hamburgischen Staatsoper und „Das Land des Lächelns“ im Theater des Westens in Berlin. Er inszenierte beinahe das gesamte Wagner Repertoire und einen Großteil des Verdi, Puccini und Mozart Schaffens. Weiterhin führte er in 11 – zumeist gemeinsam mit den Autoren erarbeiteten – Uraufführungen Regie, von denen mehrere im Fernsehen in Österreich, Deutschland und den Niederlanden gesendet wurden.
Von 1989 bis 1992 unterstützte Elmar Ottenthal als stellvertretender künstlerischer Leiter Generalintendant Peter Weck an den Vereinigten Bühnen Wien. Beginnend mit der Spielzeit 1992/93 wurde Elmar Ottenthal Generalintendant am Theater Aachen und darüber hinaus auch Leiter der Opernschule der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, an der er 1995 zum Professor ernannt wurde. 1999 wechselte er als Intendant nach Berlin an das Theater des Westens, auf dessen Bühne er im Herbst 2000 mit seiner Produktion „FMA – Falco meets Amadeus“ Premiere feierte. Bisher sahen ca. 500.000 begeisterte Besucher an Spielstätten in Deutschland und Österreich dieses Musical.
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